Klarheit.

Es ist so ein Ding mit der Klarheit. Oft wünsche ich mir Klarheit und habe gleichzeitig Angst davor.

Klarheit im Leben. Klarheit im Beruf. Klarheit in Beziehungen. Klarheit in der Kommunikation. Klarheit im Handeln.

Aber vielleicht gefällt mir das, was ich dann klar erkennen kann, gar nicht?

Unklarheit ist für mich ein großer Stressfaktor. Unklarheit führt dazu, dass ich einfach nicht vom Fleck komme, missverstanden werde, meinen Zielen hinterher renne und möglicherweise irgendwann feststelle, dass ich in eine völlig falsche Richtung gelaufen bin. Unklarheit erzeugt bei mir Desorientierung, Verunsicherung, Verwirrung und Frust.

Meine Unklarheit im Inneren wird durch meine Unklarheit im Außen reflektiert.

Je unklarer und verwirrter ich bin, umso mehr flüchte ich aus der Gegenwart und beschäftige mich mit Themen, die aktuell eigentlich gar keine Rolle spielen. Ertappt?

Das Chaos im Kopf, das Gefühl der Unklarheit, ist leider oft nicht mit rationalen Argumenten zu greifen. Innere Unklarheit hat eher etwas mit dem Unterbewusstsein zu tun. Mit Gefühlen und Gedanken.

Doch was ist KLARHEIT eigentlich?

Der Duden sagt:“ Ungetrübte, zu scharfem Urteilsvermögen befähigende Auffassungsgabe“, “Eindeutigkeit“, „Durchsichtigkeit“, „Unterscheidbarkeit“, „Unmissverständlichkeit“.

Mein Bedürfnis nach Klarheit ist also eher ein Bedürfnis nach Orientierung.

Klarheit gibt Sicherheit. Stabilität. Motivation. Auch Leichtigkeit. Ordnung und Verständlichkeit. Klarheit schafft Selbstbewusstsein. Klarheit ist die Basis für Veränderung.

Klarheit ist aber auch schonungslos ehrlich und kann wehtun.

Doch wie finde ich meine innere Klarheit? Das geht sicher nicht von heute auf morgen, sondern ist eine Reise zu mir selbst. Selbstreflexion und Selbstdefinition:

  • Wie gehe ich mit mir selber um? Wie rede ich mit mir?
  • Was möchte ich im Leben wirklich? Worauf kommt es mir im Leben an?
  • Was sind meine Werte?
  • Was tut mir gut? Was nicht?
  • Was macht mich glücklich?
  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Wofür will ich kämpfen?
  • Was motiviert mich? Was treibt mich an?
  • Was setzt Energie bei mir frei? Was raubt mir Energie?
  • Was macht mir Angst?
  • Was löst bei mir Neid aus?
  • Wovon möchte ich mehr im Leben haben, wovon weniger?

Wenn ich mich selbst gefunden habe, innerlich klar bin, kann ich mich so akzeptieren, wie ich bin. Ich fühle mich bei mir selbst zu Hause und bin mit mir im Reinen. Ich erkenne, wann ich authentisch bin und wann ich eine Rolle spiele.  Meine innere Klarheit führt also automatisch zu mehr Klarheit im Außen, im Umgang mit anderen Menschen, in meiner Kommunikation. Zu mehr Verständnis. Offenheit. Ehrlichkeit. Ehrlichkeit mit mir selber.

Innere Klarheit führt dazu, dass ich

  • mich selbst besser kennenlerne
  • mein eigenes Potential wertschätzen lerne
  • meine Stärken gezielter und effizienter einbringen kann
  • meine Selbstwirksamkeit erkenne
  • eine innere Gelassenheit entwickele, die sich auf mein ganzes Leben überträgt

Wir brauchen Klarheit bei allen Entscheidungen des Lebens, den großen und den kleinen. Je klarer wir werden, umso messbarer wird das, was wir tun. Klar zu werden, heißt aber auch, Grenzen zu ziehen. Nein zu sagen. Und es erfordert Mut, klar zu sein.

JA, ICH BRAUCHE KLARHEIT.

Klarheit über mein eigenes  Potential.

Klarheit über meine eigenen Ziele.

Klarheit über bestehende Hindernisse.

Klarheit über meine nächsten Schritte.

Klarheit ist der Schlüssel zu DIR selbst. Klarheit wirkt wie ein Kompass.

Klarheit ist das größte Geschenk, dass DU DIR selbst machen kannst!

Caroline Bitter-Suermann

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