Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Ein Zauber und eine wilde Mischung aus Vorfreude, Zweifel und Orientierungslosigkeit. 

Ich kenne das. Ich habe das gerade hinter mir: mit dieser Webseite.
Meine Vorstellung war: Ich gehe zu jemandem, der sich damit auskennt, sage dem meine Lieblingsfarbe und vielleicht ein, zwei Seiten, die mir gut gefallen und dann geht’s los.

Was mich tatsächlich erwartet hat, ging viel tiefer. Ich musste eine komplette Selbstanalyse abgeben. Andauernd hatten meine Webseiten-Macher Fragen – und ich nicht immer Antworten.

Was mache ich denn eigentlich? Also so ganz genau. Ja, Coaching eben. Anderen Leuten auf den Weg helfen… Nee, nicht so’n Coaching. So eins auch nicht. Eher so, öh…

Plötzlich habe ich mich gefühlt, wie meine Klienten sich fühlen müssen. Ich habe eine Antwort, aber sie ist noch nicht sichtbar. Ich weiß‘, was für ein Coach ich sein will. Und für wen. Und wie das meine Klienten weiterbringt. Ich weiß‘ schon, was ich machen will und auch, wie ich es anders machen will als andere. Aber anders ist auch neu. Und in „neu“ liegt auch Gefahr. Ist das klug? Soll ich das wirklich machen? Und wenn ja, wie macht man das sichtbar?

Kurz: meine Agentur hat mir gerade einen großen Löffel der Medizin gegeben, die ich selbst verabreiche.

Ich bin ehrlich: Das war anstrengend. Und aufregend. Und irgendwie toll. Und auch nicht.   

Diese emotionale Achterbahn! Als die Webseite noch eine Baustelle war, da dachte ich:

„Oh je, das wird nie was! Wir reden hier vollkommen aneinander vorbei.“

Dann habe ich gelernt: ich sehe nicht, was meine Werbeagentur sieht. Und das ist gut so.
Doch wenn wir einen Weg finden, unsere beiden Sichtweisen zu koppeln, kann etwas von einer Dimension entstehen, die keiner von uns allein geschafft hätte.

Ich bin sehr froh, diesen Weg nicht allein gegangen zu sein. Ich bin froh über die Reibung und den Zuspruch. Ich bin auch froh, jemanden gehabt zu haben, der mal „Nein“ gesagt und erklärt hat, warum. Ich bin froh, dass ich jemanden hatte, der nicht locker gelassen hat, bis ich verstanden habe, warum.
Und ich bin froh, dass jemand mein Innerstes nach Außen krempeln konnte, damit ich es sehen kann. Und andere auch.

Ich hatte einen Coach. Und das Ergebnis ist wunderbar.  

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